Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg

Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg

Verbrechen, die Jahre später noch Rätsel aufgeben: Uwe Madel nimmt sich im rbb-Crime-Podcast "Im Visier - Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg" Kriminalfälle aus der Region vor, die nach wie vor unter die Haut gehen. Serienmörder, Hochstapler, Panzerknacker und Bombenleger: Bei "Crime History" erzählen Janna Falkenstein und Florian Prokop von historischen Kriminalfällen aus dem Berlin und Brandenburg der Weimarer Jahre.
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Resumen del episodio

Dieser Podcast beleuchtet den Kriminalfall des 'Psychopathen von Pankow' im Berlin des Jahres 1918. Im Zentrum steht der brutale Mord an der Wirtin Ella Hoffmann und die Ermittlungen des Kommissars Otto Trittin gegen den Verdächtigen Karl Paulus, dessen Tat im Affekt sowie die Manipulation von Alibis durch Druck auf Zeugen enthüllt werden. Die Untersuchung führt zur erschütternden Auflösung: Ein Brief offenbart, dass Paulus nicht nur die Wirtin ermordet, sondern auch seine eigene Frau und sein Kind im Wannsee getötet hat, um einen Suizidpakt vorzutäuschen. Der Fall endet mit dem Prozess gegen den als Psychopath beschriebenen Täter.

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Er kann sich gut verstellen, er wirkt durchaus charmant und intelligent. Er hat kein Mitgefühl für seine Opfer und er zeigt keine Reue.

00:02:02 · Die Kriminalhistorikerin beschreibt hier die charakteristischen Merkmale des Täters, der als Psychopath bezeichnet wird.

Der Mann lügt.

00:20:01 · Kommissar Trittin erkennt durch seine Ortskenntnisse, dass das Alibi von Karl Paulus zeitlich unmöglich ist.

Ich ergriff einen auf dem Tisch liegenden hammerartigen Gegenstand und schlug auf die Schlafende ein.

00:32:03 · Karl Paulus beschreibt in seinem Geständnis die brutale Art der Tötung als eine Tat im Affekt.

Ein Suizidpakt mit der ganzen Familie.

00:37:12 · Der Sprecher beschreibt die Tatweise, mit der Paulus den Tod von Frau und Kind inszenierte.

Der Angeklagte sei ein Psychopath, der infolge seiner Veranlagung im sozialen Leben gescheitert sei und der leichter dem Verbrechen an Heimfalle, da die bei jedem normalen Menschen vorhandenen Hemmungserscheinungen bei ihm nicht genügend vorhanden sind.

00:45:23 · Ein Bericht aus der Presse über die medizinische Einschätzung von Paulus während des Prozesses.

Episodios

267-

Crime History: Der Psychopath von Pankow - Mörder ohne Gefühle

Dieser Podcast beleuchtet den Kriminalfall des 'Psychopathen von Pankow' im Berlin des Jahres 1918. Im Zentrum steht der brutale Mord an der Wirtin Ella Hoffmann und die Ermittlungen des Kommissars Otto Trittin gegen den Verdächtigen Karl Paulus, dessen Tat im Affekt sowie die Manipulation von Alibis durch Druck auf Zeugen enthüllt werden. Die Untersuchung führt zur erschütternden Auflösung: Ein Brief offenbart, dass Paulus nicht nur die Wirtin ermordet, sondern auch seine eigene Frau und sein Kind im Wannsee getötet hat, um einen Suizidpakt vorzutäuschen. Der Fall endet mit dem Prozess gegen den als Psychopath beschriebenen Täter.

17 oct. 2026
266-

Mord nach der Probefahrt - Der grausame Tod von Natascha W.

Dieser Fall beleuchtet die psychologische Entwicklung des Täters Ulf M., dessen traumatische Kindheit und eine gefährliche Ideologie nach einem UFO-Erlebnis ihn dazu brachten, sich über gesellschaftliche Gesetze zu erheben. Die Episode beschreibt die detaillierte Planung und die brutale Ausführung des Mordes an Natascha W., der aus Dominanzstreben und Hass eskalierte. Zudem wird die psychologische Analyse sowie das Gerichtsurteil thematisiert, wobei die damalige rechtliche Bewertung der verminderten Schuldfähigkeit kritisch hinterfragt wird. Der Blick richtet sich abschließend auf die Einordnung als Femizid und das Erbe von Natascha W. im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen.

10 oct. 2026
265-

Crime History: Straßenraub und Doppelmord - Die Geschichte eines verbrecherischen Bruderpaares

Dieser Podcast beleuchtet den Mord an Oberwachtmeister Arthur Herrmann im Jahr 1937 in Berlin und die damit verbundene Terrorwelle durch sogenannte 'Autofallensteller'. Die Ermittlungen führen über einen weiteren Überfall am Hundekehlesee bis hin zur Identifizierung der Götze-Brüder durch ballistische Gutachten und körperliche Merkmale. Parallel dazu wird die extreme Willkür der NS-Justiz thematisiert, die durch die sogenannte „Lex Götze“ ein rückwirkendes Sondergesetz schuf. Die Episode zeigt auf, wie das Propagandaministerium unter Goebbels versuchte, die Kriminalität zu zensieren, um das Image des Nationalsozialismus als geordnete Gesellschaft zu schützen.

03 oct. 2026
264-

Im Namen Satans - Der Traum vom Serienmörder

Dieser Podcast beschreibt einen brutalen Messergattang in Berlin-Lichtenberg, bei dem eine Mutter und ihre Tochter ohne Vorbeziehung angegriffen wurden. Die Ermittlungen der 7. Mordkommission führten über eine groß angelegte Öffentlichkeitsfahndung und die Analyse von Handydaten zur Identifizierung von Ricardo M., der sich durch eine Fixierung auf Serienmörder wie Richard Ramirez als Täter entpuppte. Der Prozess gegen den jungen Mann thematisiert seine psychische Entwicklung, die Entdeckung geplanter weiterer Taten sowie seine Verurteilung in den Maßregelvollzug. Die Episode beleuchtet zudem die immense Belastung der Opfer während der Verhandlung und die erschütternde Abwesenheit von Empathie beim Angeklagten.

26 sep. 2026
263-

Crime History: Die Kannibalin von Drebkau - Die verschwundenen Männer der Minna Köckritz

Dieser Podcast beleuchtet den erschütternden Kriminalfall von Minna Köckritz im Jahr 1913 in Drebkau. Die Erzählung führt durch ihre bewegte Biografie, geprägt von einer schwierigen Kindheit und ihrem Leben als Karussellbetreiberin, sowie das mysteriöse Verschwinden ihres Gehilfen August Heuck. Im Fokus stehen die grauenhaften Funde menschlicher Knochenreste während einer Hausdurchsuchung, die zu einem sensationellen Prozess in Cottbus führten. Die Ermittlungen und Geständnisse thematisieren schockierende Vorwürfe des Kannibalismus, die schließlich in der Verurteilung und Hinrichtung von Minna Köckritz mündeten.

19 sep. 2026